Was haben Manager und Immobilienmakler gemeinsam?

In ihrem Buch Freakonomics sprechen Steven D. Levitt und Stephen J. Dubner über die Gemeinsamkeit einer Gruppe von Immobilienmaklern mit dem Ku-Klux-Klan. Eine provokantes Thema spitz auf den Punkt gebracht. Laut Levitt und Dubner ziehen beide Gruppen ihren Nutzen aus der ungleichen Verteilung von Wissen: der Informationsasymmetrie. Eine Informationsasymmetrie besteht dann, wenn eine Seite (Experten) …

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Diversität als Qualitätskriterium oder warum sich Scrum-Teams mit Locktänzen beschäftigen sollten

Es ist nach wie vor ein immer wieder anzutreffendes Problem, dass Software-Entwicklungsteams nicht so aufgestellt sind, wie ein Produkt-Entwicklungsteam, ein Scrum-Team, idealerweise aufgestellt sein sollte. Boris Gloger beklagt in seinem Buch „Scrum – Produkte zuverlässig und schnell entwickeln“, dass die Software-Entwickler unter sich und die Business-Analysten ebenfalls immer noch in vielen Organisationen separiert sind:   …

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Ich, Du, Wir – von Austausch, Feedback und Weiterentwicklung in Teams

Gerade wenn Teams schon über einen längeren Zeitraum zusammengearbeitet und etliche Retrospektiven hinter sich haben, kann es sinnvoll sein, einen intensiveren „Boxenstopp“ einzulegen. Vor allem dann, wenn Ansätze von „Teammüdigkeit“, latente Konflikte oder schwächelnder Teamspirit wahrnehmbar sind. In solchen Situationen ist die NAIKAN-Übung eine interessante und wirkungsvolle Methode für einen intensiven und gründlichen Austausch im …

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Moral hat in der Retrospektive nichts verloren!

Das Team soll sich verbessern. Soll also aus Fehlern lernen und einfach noch schneller arbeiten? Viele Manager fragen sich, wie das gehen soll, wenn ihre Teams jetzt gerade eben nicht liefern, die Deadlines ignorieren, Produkte liefern, die nicht den Anforderungen entsprechen, uvm. Wie kann man erreichen, dass das Team schneller und effektiver arbeitet? Selbst anders …

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Der Sinn des Dilettantismus in der agilen Produktentwicklungswelt

„Für sinnkonstituierende Systeme hat alles Sinn.“ (N. Luhmann) Soll heißen: Auch der scheinbare Unsinn besitzt eine sinnstiftende Funktion. In dem Artikel „Dem Amateur ist nichts zu schwör“ aus dem Magazin der Süddeutschen Zeitung (Nummer 24/ 20120615), wird der Scheinwerfer auf die Dilettanten in der Politik, Wirtschaft und Wissenschaft gerichtet und auf das Faktum, dass nervige und …

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Trau, schau, wem – vom Umgang mit Vertrauen in Teams

„Seit ich ScrumMaster bin, vertrauen mir meine Kollegen weniger als vorher. Was kann ich tun?“ Diese Aussage einer Trainingsteilnehmerin taucht so oder so ähnlich immer wieder mal auf. ScrumMaster  wünschen sich in der Regel „doppeltes Vertrauen“: Zum einen als Person und zum anderen in ihre neue Rolle. Vertrauen ist in der Teamarbeit äußerst wichtig, es …

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Warum wir eigentlich alle Freelancer sind

Neulich beim Kunden fragte mich ein Teammitglied, ob der Scrum-Ansatz eigentlich von Freelancern stammt. Nach all dem, was er bisher gehört und erlebt habe, sei er sich sicher, dass der Ansatz von Freelancern stammt und auch für Freelancer gedacht ist. „Weswegen?“ fragte ich ihn. „Weil das Team seine eigenen Technologien verwenden darf. Hauptsache, der Kunde …

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