Das Daily Scrum – ein How-To für das kürzeste Scrum Meeting

Als Management Consultant bekomme ich regelmäßig die Möglichkeit, die Scrum-Implementierung in den unterschiedlichsten Branchen und Unternehmen zu beobachten bzw. zu begleiten. Interessanterweise ähnelt in der Auslegung von Scrum kaum ein Unternehmen dem Nächsten – nicht einmal, wenn es um die Abhaltung der Scrum-Meetings geht. Selbst das kürzeste Meeting im Scrum Flow, das Daily Scrum, sieht …

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Ein Tag in der Modellfabrik

Wer verstehen will, wie Produktionsabläufe in der Automobilindustrie funktionieren, kann in eine Vorlesung gehen. Er wird dann viel über Supply Chain Management, Logistik und Prozessoptimierung hören. Oder er kann die Produktion selber in die Hand nehmen. Achsen, Reifen und Führerstände darf er dann eigenhändig bestellen, zusammenbauen und ausliefern. Genau das passiert in der Modellfabrik der …

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Warum Obama nur graue und blaue Anzüge trägt: Von Stabilität in Veränderungsprozessen

Wenn wir zu unseren Kunden gehen, dann immer mit der Absicht, etwas zu verändern. Wir implementieren Scrum, was einhergeht mit einer Veränderung der Rollen, Prozesse und Werte der Zusammenarbeit. Und wir möchten am liebsten, dass alle Mitarbeiter freudig aufspringen und rufen: „JA! Wir wollen uns verändern!“ Stattdessen jedoch sind viele Mitarbeiter erst einmal verhalten: „Ja, …

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Should internationally distributed Teams be avoided?

Interview with the bor!sgloger expert panel on the subject of internationally distributed Teams (Part 2)   The sequel to Does distance cancel out the efficiency of internationally distributed Teams? Stephanie G.: Internationally dispersed Teams sound pretty exhausting. Are you telling me that you‘re no fans? Hélène V.: I think that I can speak for everyone …

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Vom Maß der Dinge – Bugs und Velocity

Bugs „Die französische Kolonialherrschaft in Hanoi verabschiedete ein Gesetz: Für jede tote Ratte, die man ablieferte, gab es Geld. Damit wollte man der Rattenplage Herr werden. Das Gesetz führte dazu, dass Ratten gezüchtet wurden.“ (Rolf Dobelli) Diese Geschichte erzähle ich gerne, wenn ich in Diskussionen über die Belohnung der Teams pro gefixten Bug gerate. Die …

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Warum in der klassischen Software-Entwicklung italienische Gerichtsurteile an der Tagesordnung sind

Am Montag den 22. Oktober 2012 verurteilte ein italienisches Gericht sechs Wissenschaftler und einen Behördenvertreter zu mehrjährigen Haftstrafen. Den Betroffenen wurde vorgeworfen, sie hätten nicht ausreichend auf die Gefahr von Erdbeben hingewiesen bzw. die Gefahr verharmlost. Hier liegt ein konkreter Fall vor: Es handelt sich um die Stadt L’Aquila, die am 6. April 2009 von einem …

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Das Burndown-Chart: Ein Anreizsystem

Mit dem Burndown-Chart messen wir im Sprint die abgeschlossenen und abgenommenen User Stories. Dadurch messen wir den Fortschritt des Teams während eines Sprints und legen den eigenen Leistungsstand offen. Wir bezeichen das Burndown-Chart auch gerne als das schlechte Gewissen des Sprints oder nutzen es als unser Aushängeschild für gute Performance. Nach meinen Beobachtungen ist das …

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Die Bedeutung von „erledigt“

Zu viele Software-Entwicklungsprojekte bieten ihren Kunden zum Lieferdatum Software, die zu viele Fehler enthält, nicht fertig ist oder nachgebessert werden muss. In der Regel ist die Applikation unter hohem Druck entstanden, und alle wissen, dass die Maintenance-Teams den Code verbessern müssen. Immer wieder wird fast fertige Software geliefert. Die Aussage „Es ist fast fertig“ ist …

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Practice what you preach – warum es so wichtig ist, das scheinbar Offensichtliche auszusprechen

Zu meinem Geburtstag hatte ich extra Kuchen gebacken und in Anbetracht der Umstände (ich backe ca. ein Mal im Jahr) war der sogar so gut geworden, dass ich ihn meinen Kunden zumuten konnte. Direkt nach dem Daily und Estimation Meeting schnitt ich den Kuchen also auf, und stellte meinem Team genau 5 Stücke ins Büro. …

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Erfolgreiche Meetings in drei Minuten

„Vorbereitung ist die halbe Miete“, sagt eine Volksweisheit. Das trifft auch auf die Vorbereitung auf Meetings zu. Ein paar Fragen, die man sich vor einem Treffen stellt, erleichtern die Vorbereitung. Bei der Vorbereitung kann man drei Ebenen unterscheiden: die inhaltliche, methodische und organisatorische Vorbereitung. Bei der inhaltlichen Vorbereitung geht es – nomen es omen – …

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Hey PO, estimate your roadmap!

Über die „Cone of Uncertainty“ hat Boris Gloger ja schon mehr als ein Mal geschrieben. Zum Beispiel hier und hier. Aber schauen wir sie uns einfach noch einmal an. Die Y-Achse definiert den Faktor Schätzungsvarianz bzw. Eintrittswahrscheinlichkeit bzgl. Einhaltung des geschätzten Projektziels/ -ende. Die X-Achse stellt die Timeline /Lifeline des Projekts dar. Der Iceberg, als …

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15 Minuten sind 15 Minuten

Bei der Beobachtung verschiedener Teams und der Durchführung des Daily Scrum bemerke ich gelegentlich, dass das Einhalten von 15 Minuten mitunter sehr schwierig ist. Nicht nur, dass die 15 Minuten teilweise überschritten oder extrem gedehnt werden. Zum Teil scheinen Sinn und Zweck überhaupt ganz zu fehlen.   Es geht im Daily Scrum nicht darum, nur …

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