Agiles Risikomanagement mit Scrum – empört euch!

Eine der spannendsten Definitionen für Risiko, die ich in der letzten Zeit gelesen habe, kommt von Peter Sandman: „Risiko = Gefahr + Empörung“. Im öffentlichen Leben, leider aber auch in vielen Organisationen bleiben die meisten Leute in der Empörung stecken und schüren negative Emotionen, statt sich mit der eigentlichen und drohenden Gefahr zu beschäftigen. So …

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Entscheidungshilfen aus dem Alltag

Letztens, beim Scrum Breakfast in Wien, erzählte eine ScrumMasterin von ihren Kollegen, die Schwierigkeiten haben, Entscheidungen zu treffen. Und von ihrem Lösungsansatz: Sollte die Entscheidungsfindung ins Stocken geraten, bietet sie normalerweise eine Reihe von Antworten an: ja nein keine Ahnung habe Angst In besonders schwierigen Situationen hat sie auch noch eine zusätzliche Alternative: 5. ich …

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Der Sinn des Dilettantismus in der agilen Produktentwicklungswelt

„Für sinnkonstituierende Systeme hat alles Sinn.“ (N. Luhmann) Soll heißen: Auch der scheinbare Unsinn besitzt eine sinnstiftende Funktion. In dem Artikel „Dem Amateur ist nichts zu schwör“ aus dem Magazin der Süddeutschen Zeitung (Nummer 24/ 20120615), wird der Scheinwerfer auf die Dilettanten in der Politik, Wirtschaft und Wissenschaft gerichtet und auf das Faktum, dass nervige und …

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Warum wir eigentlich alle Freelancer sind

Neulich beim Kunden fragte mich ein Teammitglied, ob der Scrum-Ansatz eigentlich von Freelancern stammt. Nach all dem, was er bisher gehört und erlebt habe, sei er sich sicher, dass der Ansatz von Freelancern stammt und auch für Freelancer gedacht ist. „Weswegen?“ fragte ich ihn. „Weil das Team seine eigenen Technologien verwenden darf. Hauptsache, der Kunde …

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Sich zu verstehen ist auch Teamarbeit – ein Warm-up für das Sprint Planning

Mit einer anderen Person zu sprechen, dieser etwas mitzuteilen, sich mit ihr zu unterhalten, sich argumentativ auszutauschen, hat häufig zum Ergebnis, dass die beiden Gesprächspartner auseinandergehen und genauso klaffen ihre Bilder der Situation vollkommen auseinander. Bereits im Kindergarten machen wir beim Spielen erste Erfahrungen mit dieser Kommunikationsprämisse. Jedes Kind kennt „Stille Post“. Ein Kind flüstert …

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Der Product Designer als rechte Hand des Product Owner?

Die Anforderungen an den Product Owner sind immens hoch. Je nach Produkt und Zuständigkeit übernimmt er eine große Verantwortung: Einerseits aus der Sicht des Business Value und der Steigerung der Produktattraktivität für den Kunden, anderseits aus der organisatorischen Sicht. Er muss den Überblick über die Termine mit Kunden halten, Kundenkontakt halten, um Anforderungen entgegenzunehmen und …

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Die Macht der 48-Stunden-Regel

Als ich neulich etwas zu spät zum Scrum-Stammtisch dazustieß, war die Diskussion um Schätzungen nach halben Tagen, Stunden, schon in vollem Gange. Ich musste mit einem Schmunzeln an meinen Blog zum Schätzen nach Funktionalitäten denken. Ich bereitete mich innerlich also auf eine spannende Diskussion über das Dauerbrenner-Thema vor, musste aber schon bei meiner Frage nach …

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Management – ein Reminder

In dem wirklich spannenden Kommentar „Manager müssen eine neue Offenheit lernen“ von Karl-Heinz Büschemann in der Süddeutschen Zeitung plädiert der Autor anhand des Abschieds von Infineon-Chef Peter Bauer für mehr Ehrlichkeit in den Chefetagen. Bauer räumte in seiner Abschiedsrede Schwächen ein. Etwas, das man nicht oft in einer Abschiedsrede hört und überhaupt „untypisch“ für einen …

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Teamgeist, immer und überall

Teamgeist und Kommunikation werden mittlerweile überall großgeschrieben – keine Frage. Aber wie konsequent sind wir in der Umsetzung? Vielleicht kennt ihr folgende Situation auch aus eurem Unternehmen: Ein unerwartetes Ereignis tritt ein – ein gravierender Fehler aus dem laufenden Betrieb, ein dringender Wunsch der Geschäftsführung, eine nicht aufschiebbare Kundenzusage. Und plötzlich wenden sich alle Augen …

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Manager in a Networked Organization

In my previous posts I have shown how to describe organization structures in a way different from the typical hierarchical line management top-down tree. Because communication is at the heart of any organization that wants to be agile, with self-organizing teams and an innovation culture, the communication paths are the primary feature of the organization …

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Was der Berliner Flughafen mit agilen Werten zu tun hat

Die Schlagzeile des heutigen Tages, die Deutschland, Airlines und Passagiere weltweit nervös macht: Die Eröffnung des neuen Berliner Flughafens wird  auf unbestimmte Zeit verschoben. Der 3. Juni als Eröffnungstermin ist Geschichte. Niemand kann sagen, wann der Willy Brandt-Flughafen bereit sein wird, sich den Reisenden zu stellen. Man hört von sechs Wochen Verschiebung. Der Prestige- und …

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Spielerisch für Veränderungen sorgen

Um einen Tisch sitzen sechs Product Owner und ein ScrumMaster. Die POs sind mit Post-its und Stiften bewaffnet. In der Mitte des Tisches liegt eine Spielkarte. Sie ist verdeckt. Der ScrumMaster dreht die verdeckte Karte um. Darauf ist eine Kreidetafel mit folgendem Inhalt zu sehen: „Wegen Zu geschlossen! Neueröffnung März 2007“. Der ScrumMaster gibt die …

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Scrum baut keine Fertighäuser

Bei der Umstellung vom Wasserfall auf agile Softwareentwicklung wird vor allem bei architektonischen Aspekten oft das Bild des Hausbaus bemüht. Natürlich sind Änderungen am entstehenden Objekt – zum Beispiel Wände einreißen, Rohre neu verlegen – nach grundsätzlich getroffenen Entscheidungen nur noch mit großem Aufwand möglich. Die Betonung liegt dabei jedoch auf: grundsätzlich möglich! Die Entscheidung …

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Wie erstellt man eine Persona?

Letztens habe ich in meinem Blogbeitrag vorgeschlagen, die User-Rolle mit Leben zu füllen, indem man sich tatsächliche Menschen vorstellt, die hinter diesen Rollen stecken. Schaut euch mal die Reportage von ABC über IDEO an. Die zeigt wunderbar, wie das Design-Team herauszufinden versucht, welche Menschen einen Einkaufswagen benutzen und vor allem wie sie diesen Einkaufswagen nutzen. …

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Die User-Rolle ist tot, es lebe die Persona

Die XP-Community hatte vor etwa zehn Jahren die Idee, User Stories zu benutzten, um die Essenz einer Funktionalität aus der Sicht des Anwenders aufzuschreiben. Zu Erinnerung: Als User-Rolle möchte ich eine Funktionalität so dass ich den folgenden Nutzen habe. [1] Eine super Idee, die dann von Mike Cohn aufgegriffen und durch sein Buch „User Stories …

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Die Bücher für den Rest des Jahres

Heute fasse ich mich mal kurz. Denn in den folgenden Büchern steht ohnehin genug Spannendes zu lesen. Hier meine Empfehlungen für eure Leselisten. Alle diese Bücher und natürlich noch einige mehr findet ihr direkt im bor!sgloger Buchempfehlungsstore auf Amazon. Mike Cohn: Succeeding with Agile Don Reinertsen: Flow. Second Generation Lean Product Development Ulrich Schnabel: Muße. …

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