Führung selbstorganisierter Teams – alte Theorie vs. Scrum

Die Rolle des ScrumMasters wird gerne schnell auf die des Moderators und des Organisators reduziert. Das ist schön greifbar und man hat die Erfahrung, dass solche Aufgaben wichtig sind und somit ihre Daseinsbereichtigung haben. ScrumMaster zu sein ist allerdings mehr als das. Es ist eine moderne Art der Führung, ohne disziplinarisch vorgesetzt zu sein. Die …

Weiterlesen

Sprint Planning with geographically dispersed teams located in different timezones

When working with geographically dispersed teams (where the members of one team are spread across different locations), the team members and I find it rather difficult to keep focused on the phone during the entire Sprint Planning 1 and 2. Even more so when considering the different time zones. As one part of the team …

Weiterlesen

Selbstorganisation in Scrum: stets gefordert – selten klar!

Kürzlich bin ich auf eine interessante Unterscheidung zwischen extern gemanagten, self-managing und self-leading Teams gestoßen, und habe sie in der folgenden Tabelle zusammengefasst: Team hat Einfluss auf das … der Arbeit Team ist abhängig von … Anreizen was wie warum extrinsischen intrinsischen externes Management ✗ ✗ ✗ + + + + Self-Management ✗ ✔✔ ✗ + + …

Weiterlesen

… you can’t have those people to work on the most important thing!!!

Als ich Steve Denning im Video zu seinem Vortrag „One management idea that beats all others“ schon fast etwas ungeduldig knappe 15 Minuten zugehört hatte, wurde ich wieder hellhörig. Er sprach mit der Stimme von Managern, die sagten: „You can’t have those people because they are very important to me, to meet my targets.“   Ein …

Weiterlesen

Aus den Regeln wächst die Selbstorganisation

Ordnung ermöglicht „… richtige Erwartungen bezüglich des Restes zu bilden, oder doch zumindest Erwartungen, die sich sehr wahrscheinlich als richtig erweisen werden“ (von Hayek, 1980, S. 57). Diese Erwartbarkeit aufgrund von Ordnung ist wichtig, da Menschen sich bei der Verwirklichung ihrer Pläne darauf verlassen, dass andere Menschen in ihrer Gesellschaft gemäß ihrer Erwartungen handeln. Wird …

Weiterlesen

Selbstorganisation gleich Selbstorganisation?

In seinem Buch ,Spielräume‘ macht Tom DeMarco (2001, S. 32) Managern deutlich, dass es nicht allein um zeitliche Spielräume geht, wenn eine flexible Organisation entstehen soll. Kontrollspielräume sind ebenso wichtig. Kontrolle bewahren sei nur durch Kontrolle abgeben möglich. Die Mitarbeiter brauchen das Gefühl, dass sie selbst und ihre Kollegen in der Abteilung den Großteil an …

Weiterlesen

Was stört, ist der Kunde

Viele Produkte, für die man sich einen Vorteil durch die Einführung von Scrum erhofft, sind keine Neuentwicklungen, sondern bereits langjährig bestehende Produkte. Mit hohem Wartungsaufwand, langen Releasezyklen und drängelnden Kunden. Und genau diese drängelnden Kunden machen den Product Ownern, Produktmanagern oder Projektleitern zu schaffen. Die Liste der Kundenwünsche ist so lang und individuell, dass ein …

Weiterlesen

Practice what you preach – warum es so wichtig ist, das scheinbar Offensichtliche auszusprechen

Zu meinem Geburtstag hatte ich extra Kuchen gebacken und in Anbetracht der Umstände (ich backe ca. ein Mal im Jahr) war der sogar so gut geworden, dass ich ihn meinen Kunden zumuten konnte. Direkt nach dem Daily und Estimation Meeting schnitt ich den Kuchen also auf, und stellte meinem Team genau 5 Stücke ins Büro. …

Weiterlesen

Die Macht der 48-Stunden-Regel

Als ich neulich etwas zu spät zum Scrum-Stammtisch dazustieß, war die Diskussion um Schätzungen nach halben Tagen, Stunden, schon in vollem Gange. Ich musste mit einem Schmunzeln an meinen Blog zum Schätzen nach Funktionalitäten denken. Ich bereitete mich innerlich also auf eine spannende Diskussion über das Dauerbrenner-Thema vor, musste aber schon bei meiner Frage nach …

Weiterlesen

Teams – co-located, distributed, dispersed

Co-located, distributed and dispersed? The good the bad and the ugly? Wer würde es bei der Zusammenstellung eines Scrum Teams nicht vorziehen, alle Teammitglieder auf einem Flur anzusiedeln? Im besten Fall nicht länger als eine Schulbuslänge entfernt und erst recht ohne Kommunikationskiller namens Treppe. Und so sehr auch darauf hingewiesen wird, dass sich regelmäßige Besuche …

Weiterlesen

Ich schätze was, das du nicht schätzt …

… und das ist … zumindest mal ein Dauerbrenner in der agilen Softwareentwicklung. … zählbar Oft stehe ich vor Teams und Entwicklern, die in ihrer Vergangenheit nicht die besten Erfahrungen mit dem Schätzen gemacht haben. Noch immer hat aber die Verknüpfung von Implementierung und zeitlichem Aufwand die Vorherrschaft. Meistens versuche ich zunächst, diese Verknüpfung in …

Weiterlesen

Scrum baut keine Fertighäuser

Bei der Umstellung vom Wasserfall auf agile Softwareentwicklung wird vor allem bei architektonischen Aspekten oft das Bild des Hausbaus bemüht. Natürlich sind Änderungen am entstehenden Objekt – zum Beispiel Wände einreißen, Rohre neu verlegen – nach grundsätzlich getroffenen Entscheidungen nur noch mit großem Aufwand möglich. Die Betonung liegt dabei jedoch auf: grundsätzlich möglich! Die Entscheidung …

Weiterlesen

Auch Zahnärzte haben Visionen

Letztens habe ich mit meinem Zahnarzt über die Software gesprochen, die er in seiner Praxis einsetzt. Die wurde ursprünglich von einem seiner Kollegen gemeinsam mit einem Programmierer entwickelt und zunächst nur in dessen eigener Praxis verwendet. Meinem Zahnarzt hat der visionäre Kollege die Software seinerzeit am Dachboden mit einer solchen Begeisterung vorgeführt, dass für meinen …

Weiterlesen