Von „verscrumpelt“ zu „verscrummed“: Agilen Frust iterativ beseitigen

Neulich kam ein etwas resigniertes Projektmitglied ins Büro uns sagte zu mir: „Wir haben alles noch schlimmer gemacht – wir haben es verscrumpelt!“ Er bezog sich dabei auf recht komplizierte IT-Controlling-Aufgaben und Prozesse zwischen drei Organisationen. Mich hat es aber insofern getroffen, als dass er die Wortschöpfung „verscrumpelt“ ja nicht ohne Grund aus dem Hut …

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Reporting built in!

In allen Unternehmen, bei denen ich bereits eine Scrum-Implementierung begleiten durfte, war das Thema Reporting immer ein schwieriges und kontrovers diskutiertes. Meistens sind der Hintergrund die Statusreports aus dem klassischen Projektmanagement mit einer Ampel, Ergebnissen, Aktivitäten, Risiken und Handlungsbedarf – in mehr oder weniger abgewandelter Form. Vielleicht fehlt mir ein bestimmtes Gen, aber ich konnte …

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Auch wenn’s mal wieder länger dauert: Pull die wichtigsten Themen zuerst

Vor kurzem erläuterte ich den Umgang mit einem Product Backlog in einem skalierten Umfeld, das sich mitten in der Umstellung vom klassischem Projektvorgehen zur agilen Entwicklung befindet. Das Product Backlog bezieht sich auf das Gesamtprodukt und ist auch dementsprechend priorisiert. Die Teams arbeiten somit an den Top-Prio-Einträgen des Backlogs und stellen diese fertig, bevor sie …

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Die Kraft der Unzufriedenheit

Auf dem Weg zur Agilität haben wir glücklicherweise immer wieder mit den Widrigkeiten eingekrusteter Strukturen, langen, scope-fixen Releases, dem magischen Dreieck etc. zu tun. Releaseplanungen und Backlog Groomings unter diesen Bedingungen durchzuführen, macht besonders viel Spaß. Man muss nämlich das Beste draus machen und gleichzeitig versuchen, den nächsten Schritt Richtung Produktorientierung zu gehen. Was es …

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Tun ist seliger denn nicht tun

In dem Unternehmen, in dem mein Freund arbeitet, wurde vor einiger Zeit ein internes Projekt gestartet. Es sollte ein Analysetool entwickelt werden, das die Firma bei Kunden einsetzen wollte. Und mein Freund – noch ganz frisch an seinem neuen Arbeitsplatz – sollte daran mitwirken! Völlig begeistert von dem Gedanken, versuchte er die wichtigsten Anforderungen in …

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Die KITA-Bewohner spielen wieder!

Sieben frisch aufgesetzte Scrum-Teams arbeiten derzeit eine klassische Releasebeauftragung eines halben Jahres ab. Mitten im Release ging der Überblick darüber verloren, was tatsächlich schon ausgeliefert worden war, was bereits fertig entwickelt war und auf den Releasewechsel wartete und was noch zu tun war. Jedes Team für sich konnte dazu zwar Auskunft geben, aber die Zuordnung …

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RAUS aus der Komfortzone

Der Titel ist vielleicht etwas ungerecht. Denn ich glaube jeder, der sich entscheidet mit Scrum zu starten, begibt sich schon in gewisser Weise aus seiner Komfortzone heraus. Trotzdem erlebe ich es immer wieder auf Projekten, dass die an der Transition Beteiligten oft wenig Einblick und somit auch Verständnis für die Arbeit, Probleme und Herausforderungen der …

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Zählen ist doch ganz einfach, oder?

Auf der Suche nach Separators (Unterbrechern zwischen den Sequenzen „Was lief gut?“ und „Was kann verbessert werden?“) für eine Retro bin ich auf drei ganz einfache und doch wirkungsvolle kurze Übungen gestoßen. Sie lassen sich ohne großartige Vorbereitung und Zeitaufwand durchführen und können je nach Retro-Ziel eingesetzt werden.   Variante 1 habe ich letzte Woche …

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Führung selbstorganisierter Teams: alte Theorie vs. Scrum (Teil 2)

Im ersten Teil des Blogs habe ich mich auf die Abbildung der relativ betagten theoretischen Grundlage des gruppeninternen Führungsverhaltens auf die ScrumMaster Rolle bzw. Prozessverankerung in Scrum konzentriert. Heute steht die Führung an der Grenze zwischen Gruppe und Organisation im Mittelpunkt. Manz/Sims (1986, S. 148ff.) sehen als Grenzverhalten einer externen Führungskraft die Kommunikation zu dem …

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