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Making of „Scrum – Think b!g“ – Teil 2

In dieser Fortsetzung des Making of „Scrum – Think b!g“ möchte ich euch zeigen, wie es weitergeht, nachdem ich ein neues Buchprojekt begonnen habe. Sobald die ersten Skizzen für die Kapitel fertig sind, beginne ich mit dem eigentlichen Schreibprozess.

Bei mir sind Schreiben und Recherche eines. Ich bemerke beim Schreiben, dass mir Informationen fehlen, oder ich lese noch einmal eine Info an anderer Stelle nach, die mich wiederum zur nächsten Quelle führt, die ich lesen muss, damit ich dann wieder etwas in das Buch einarbeiten kann. Kurz, während ich mein eigenes Buch schreibe, lese ich sicher rund 40 Bücher pro Jahr und unzählige Artikel, Blogposts und Whitepaper. Ich unterhalte mich mit vielen Menschen, und das Wichtigste: Ich wende das, was ich schreibe, immer sofort an. Oder ich tue etwas in der Praxis und das wandert dann sofort ins Buch. Lesen, denken und handeln unterscheiden sich bei mir nur insofern, als es unterschiedliche Ausprägungen der gleichen Intention sind – ich will ein Problem lösen. Meist für den Kunden, dessen Teams oder dessen Management.

Ihr kennt das sicher auch: Sobald man sich mit etwas beschäftigt, gibt es plötzlich unzählige Möglichkeiten, um das Wissen anzuwenden. In den letzten 18 Monaten haben meine Kollegen und ich Scrum in Dimensionen skaliert, von denen ich vor wenigen Jahren nicht einmal geträumt habe. SAFe, LeSS, Nexus, skaliertes Scrum, Scaled Agile etc. hätten uns dabei nicht die Spur helfen können. Doch der in Making of „Scrum Think b!g“ – Teil 1 geschilderte Ansatz hat die Manager wirklich großer Organisationen begeistert und so durften wir im Laufe der Zeit sogar bei noch größeren Vorhaben unterstützen, als ich sie in diesem Buch beschreibe.

Und dann passiert beim Lesen das Unerwartete: Ich finde ein Buch oder einen Podcast, der alles zusammenbindet, was ich selbst gedacht habe. So geschehen, als ich kurz davor war, das Schlusswort zu schreiben. Ich konnte das ganze Buch noch einmal ganz anders zusammenfassen, weil ich neue Beispiele für noch größere Organisationen hatte.

Beim Schreiben selbst wende ich eine Technik an, die es mir erlaubt, viel zu schreiben – sehr viel. Wie das geht, erzähle ich euch in meinem nächsten Beitrag.

Würde mich freuen, wenn ich euch auf mein neues Buch Scrum Think b!g – Scrum für wirklich große Projekte, viele Teams und viele Kulturen neugierig gemacht habe. Es kommt am 13. Februar 2017 in die Buchhandlungen.