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Best of Boris Gloger und wie man ihn interpretiert

Habt ihr euch schon immer gefragt, was Boris Gloger so besonders macht? Wir wollen euch darauf eine Antwort geben und daher haben wir, 11 Consultants, an einem Computer mobgebloggt. Ganz nach dem uneitlen Motto: „All the brilliant minds, working together on the same thing, at the same time, in the same space, and at the same computer.” Wir haben uns eine Stunde Zeit genommen, um für euch die besten Zitate von Boris aufzubereiten. Denn jede Aufgabe braucht so lange, wie man ihr gibt (Parkinson Law).

„Es braucht immer drei Sprints.“
Ein frisch zusammengestelltes Team braucht immer drei Sprints, bis es stabil performt. In diesen drei Sprints muss dafür gesorgt werden, dass das Umfeld und das Team konstant bleiben. Immer. Wenn das nicht der Fall ist, zurück auf Start.

„Keine Gläser auf dem Boden.“
Murphy´s Law.

„Die Realität ändern, statt mit ihr umzugehen.“
Das ist eine unserer Grundüberzeugungen und Daseinsberechtigung. Ein Team, das sich „continuous learning“ auf die Fahnen schreibt, muss in der Lage sein, den Status quo ständig herauszufordern.

„Totale Erschöpfung kann ein Zeichen von Widerstand sein.“
Wenn man beispielsweise aus einem Meeting völlig erschöpft herauskommt, kann dies ein Zeichen für inneren Widerstand gegenüber dem Erfahrenen sein.

„Jeder Coach braucht einen eigenen Coach.“
Musiker, Spitzensportler und Therapeuten, die Höchstleistungen erbringen wollen, brauchen einen Coach, der ihnen hilft, zu reflektieren und sich ständig weiterzuentwickeln.

„Ich habe keinen Bock mehr, mit Leuten zu arbeiten, die keine Lust darauf haben.“
Wir leben in unserem Unternehmen und in unseren Projekten extrem das Prinzip der Freiwilligkeit. Wir möchten den Wandel mit den Menschen herbeiführen, die Lust darauf haben, sich ständig weiterzuentwickeln. Dies basiert auf unseren Erfahrungen, dass Change erfolgreicher ist, wenn die beteiligten Menschen freiwillig daran teilnehmen.

„ Scrum heißt, schneller, besser und günstiger Produkte zu liefern.“
Ja eh. (Deutsch: Is’ so.)

„Ich kann nur erkennen, was ich selbst schon weiß.“
Es gibt einen indigenen Stamm in Südamerika, der über 200 Grüntöne unterscheiden kann. Ein normaler Europäer könnte die 200 Grüntöne nie unterscheiden, es sei denn, die Farbabstufungen werden ihm beigebracht. Ein anderer Aspekt dieses Zitats ist: Positive und negative Eigenschaften, die mir an anderen besonders auffallen, trage ich auch in mir.

„Wieviel kostet es? Genauso viel wie letztes Mal, plus 20%!“
Wenn Sie sich fragen, wie viel Ihr Projekt kosten wird – jetzt wissen Sie es!

„Software benutzt den Entwickler, um sich weiterzuentwickeln.“
Ergibt Sinn. Freie Interpretation nach Luhmann.

„Einfach machen.“
Experimentieren ist die schnellste Art, um Feedback zu generieren und zu lernen. Ein Produkt wird nicht perfekt geboren/geplant, sondern entwickelt sich anhand des User-Feedbacks.

„Community building first, decision making second.”
Nach diesem Motto sollte jedes neue Team oder Projekt aufgesetzt werden.

„Was macht das mit dir? Wie fühlst du dich? (Gut ist kein Gefühl)“
Das ist eine Frage zur Reflexion, beispielsweise für die Kreisarbeit. So humorig diese Frage nach dem 100. Mal wirkt, so hat sie doch ihren Sinn.

Im Sinne dieses letzten Zitats aus unserem kleinen Potpourri stellen wir nach eineinhalb Stunden fest, dass die Timebox zwar gesprengt wurde, wir aber eine Menge Spaß beim Mobbloggen hatten und alle Kollegen eine neue Erfahrung gemacht haben.

The only way to do it, is to do it.

 

Euer Blogmob
Andra, Coco, Ella, Sandra, Andreas, Bernd, Carsten, David, Dennis, Marcus und Michael