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Wer ist eigentlich … Damla Koc?

Wie beschreibst du deinen Eltern und Freunden deinen Arbeitsalltag bei Boris Gloger Consulting?
Ich bin Beraterin für agile Produktentwicklung. Ich helfe Teams mithilfe von Scrum, ihre Projekte strukturiert, on time und qualitativ hochwertig zu produzieren. Erstaunlich finden meine Familie und Freunde, dass ich selten in einem Büro arbeite oder teilweise keinen fixen Arbeitsplatz habe. Als Consultant habe ich immer mein Notebook dabei und kann von überall arbeiten, ob im Zug, am Flughafen oder an einem Beistelltisch bei meinem Team.

Welchen Beruf wolltest du als Kind unbedingt ergreifen?
Ich wollte Menschen helfen, wenn es ihnen nicht so gut geht, aber nicht Ärztin sein. Meine Lehrerin hat mir damals vorgeschlagen, es doch als Psychologin zu versuchen. Meine Vision, die ich mit 8 Jahren hatte, habe ich letztendlich erreicht: Ich bin Arbeits- und Organisationspsychologin geworden.

Wie siehst du deine bisherige Karriere? Viel Zufall oder überwiegend sorgfältige Planung?
Sowohl als auch. Meine Ausbildung habe ich geplant und auch dementsprechend verfolgt. Ich wollte Arbeits- und Organisationspsychologin werden und habe meine Fächer sowie meine Praktika alle in diesem Bereich absolviert. Auch meine Diplomarbeit habe ich in der Arbeits- und Organisationspsychologie geschrieben.

Zufall: Ich bin durch Zufall in die Politik gekommen. Ich wollte schon immer die Welt verändern und bin in meinem Bezirk politisch aktiv geworden. Durch eine Weiterempfehlung bekam ich die Chance, auf der Liste der Bezirksvertretung im 15. Wiener Bezirk zu sein und durch die Bezirksbevölkerung gewählt zu werden. Ich wurde 2005 als jüngste Bezirksrätin Wiens gewählt.

Zufall und Planung: Boris Gloger Consulting
Ich wollte Consulting im agilen Bereich machen und habe durch eine Kollegin erfahren, dass Boris Gloger Consulting eine Stelle frei hätte. Bewusst gewählt hatte ich den Bereich agile Beratung und durch Zufall habe ich erfahren, dass ich bei Boris Gloger Consulting die Möglichkeit dazu hätte.

Damla_Koc

Gibt es ein bestimmtes Ritual in der Arbeitswoche, auf das du nicht verzichten könntest?
Meine morgendlichen To Do´s. Ich arbeite sehr gerne strukturiert, und um immer einen Überblick über meine To Do´s zu haben, schreibe ich oder gehe ich gedanklich meine Termine und To Do´s in der Früh durch. Ich kann auf diese 5-10 Minuten in der Früh kaum verzichten.

Unter all den Projekten, die du für Boris Gloger Consulting realisiert hast: Welches ist dein All-Time-Favourite?
Ich hatte bei einem Projekt ein Team, das Scrum anfangs sehr skeptisch gegenüberstand und das auch beim Intro-Training immer wieder bekundete. Wir starteten die Entwicklung des Produkts mit Scrum. Der erste Sprint war ein voller Erfolg und das Team erreichte in seinem 1. Sprint weitaus mehr, als es sich vorgenommen hatte. Kurz vor dem Review war das ganze Team vor Vorfreude so nervös, seine Leistungen dem Management und anderen Gästen präsentieren zu dürfen. Es ist für mich immer wieder schön zu sehen, wenn Teams in Reviews stolz ihre Leistungen präsentieren.

Drängende Kundenanfragen, E-Mail-Flut, Meeting-Marathon oder als Consultant jeden Tag an einem anderen Ort: Was ist dein Geheimrezept, um im hektischen Arbeitsalltag einen kühlen Kopf zu bewahren?
Ich priorisiere meine Aufgaben und To Do´s, somit habe ich immer einen Überblick und vor allem einen klaren Kopf. Ich versuche immer fokussiert zu bleiben und eine Sache zu beenden, bevor ich zur nächsten übergehe.

Was ist für dich das Besondere an der Arbeit bei Boris Gloger Consulting?
Für mich sind es zwei Aspekte:
Unsere Projekte, die immer wieder verschieden sind, geben mir die Möglichkeit, in verschiedenen Bereichen sowie mit verschiedenen Teams zu arbeiten. Ich genieße die Abwechslung in meinen Projekten und unsere Erfolge.
Unser Team, in dem wir trotz Entfernung und unterschiedlichen Standorten immer Kontakt haben und halten. Wir sind ein buntes Team mit unterschiedlichen Schwerpunkten und Stärken, in dem es an Ideen und Hilfestellungen niemals mangelt und es macht Spaß, miteinander zu arbeiten.

Gibt es eine Marotte, mit der du deine Kollegen regelmäßig auf die Palme bringst?
Ich schreibe teilweise Blogs und Texte, ohne einen einzigen Beistrich zu setzen. Ich habe dann zum Glück Kollegen, die meine Texte reviewen und gefühlte 1000 Beistriche setzen. Ich bemühe mich inzwischen, mehr Beistriche zu setzen, aber Altlasten loszuwerden gestaltet sich teilweise schwieriger als gedacht.

Was machst du in deiner Freizeit, um runterzukommen?
Wenn ich im Flugzeug sitze und weiß, ich lande in Kürze in Wien, komme ich bereits runter von meinem Projektstress. Nach Hause kommen ist für mich gleichzeitig runterkommen. Ich verbringe meine Freizeit sehr gerne mit Familie und Freunden. Ich bin Wienerin und liebe Wien einfach, für mich gibt es nichts Schöneres, als in der Stadt herumzuschlendern und einen Kaffee zu genießen.

Scrum ist für mich…
eine agile Methode, die es Teams ermöglicht, selbstorganisiert, zufrieden und erfolgreich Produkte zu entwickeln.