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Wer ist eigentlich … Christoph Schmiedinger?

Wie beschreibst du deinen Eltern/ Freunden deinen Arbeitsalltag bei Boris Gloger Consulting?
Viele verbinden mit Unternehmensberatung gut gekleidete Menschen, viel reisen, Überstunden en masse und schöne PowerPoint-Foliensätze. Im Wesentlichen stimmen einige dieser Aspekte, doch ich denke, dass es bei Boris Gloger Consulting doch ein wenig anders abläuft als in klassischen Beratungen. Meiner Familie und Freunden beschreibe ich meinen Arbeitsalltag immer als äußerst abwechslungsreich und herausfordernd. In der Hauptsache bin ich dazu da, anderen Menschen zu helfen, ein Produkt erfolgreicher zu entwickeln. Dazu verwende ich moderne Ansätze, die in vielen Organisationen Widerstand hervorrufen. Auch das ist ein Grund, warum ich mit an Bord bin. Neben den Projekten beschreibe ich meinen Freunden auch oft unsere differenzierte Arbeitsweise im Unternehmen selbst, etwa das Prinzip der Freiwilligkeit oder den Freiraum, der uns gegeben wird. Viele können das nicht nachvollziehen, weil sie nicht glauben können, dass eine Firma auf Basis dieser Prinzipien funktionieren kann.

Welchen Beruf wolltest du als Kind unbedingt ergreifen?
Als Kind wollte ich die klassischen Abenteuer-Berufe wie Feuerwehrmann oder Polizist ergreifen. Vielleicht war es aber auch die Hilfsbereitschaft, die mich dazu motivierte. Ich denke, dass ich mit meiner Berufswahl als Consultant diese Wünsche zumindest teilweise ausleben kann. Immerhin ist jedes Projekt immer wieder ein Abenteuer und ich liebe es, anderen Menschen zu zeigen, dass sie ihren Arbeitsalltag erleichtern und gleichzeitig erfolgreich sein können.

Wie siehst du deine bisherige Karriere? Viel Zufall oder überwiegend sorgfältige Planung?
Meine bisherige Karriere war überwiegend sorgfältig geplant. Ich habe bereits kurz vor meiner Matura (Abitur) den Entschluss gefasst, gleichzeitig einen verantwortungsvollen Job anzunehmen und mein Studium am Abend und Wochenende zu absolvieren. Fünf Jahre später bin ich froh, diesen Weg gewählt zu haben. Ich erkenne, wie viel Vorsprung ich durch meine zusätzlichen fünf Jahre Berufserfahrung nach meinem Studienabschluss hatte oder noch immer habe. Auch der Weg ins Consulting war geplant, da ich nach fünf Jahren im gleichen Unternehmen „raus“ in die weite Welt und „Neues“ kennenlernen wollte. Da mich agile Methoden bereits im letzten Unternehmen und auch während meines Studiums fasziniert haben, fiel die Wahl auf eine Unternehmensberatung mit Fokus auf agile Methoden und dann letztendlich auf Boris Gloger Consulting.

Christoph_Schmiedinger

Gibt es ein bestimmtes Ritual in der Arbeitswoche, auf das du nicht verzichten könntest?
Interessanterweise habe ich bei dieser Frage als Erstes den Weekly Report, den wir dem Kunden zu Abschluss der Arbeitswoche schicken, im Kopf. Für mich ist dieses „Absenden“ der formale Abschluss der Projektwoche, mit dem ich meine Gedanken für das Projekt zum Wochenende ruhen lasse.

Unter all den Projekten, die du für Boris Gloger Consulting realisiert hast: Welches ist dein All-Time-Favourite?
Ich hatte erst ein Projekt bei Boris Gloger Consulting, das ich nun bereits seit mehr als sechs Monaten begleite. Ich denke aber, dass es durchaus einer der All-Time-Favourites werden könnte. Die große Herausforderung in dem Projekt waren die sehr unterschiedlichen Typen und Charaktere (Entwickler, SAP-Berater und Anwender), die erst zur Zusammenarbeit bewogen werden mussten. Es war großartig zu sehen, wie diese Entwicklung über den Lauf der Sprints zunehmend stattgefunden hat, so dass wir nach ein paar Monaten ein hoch performantes und gut zusammenarbeitendes Team geschaffen haben.

Drängende Kundenanfragen, E-Mail-Flut, Meeting-Marathon oder als Consultant jeden Tag an einem anderen Ort: Was ist dein Geheimrezept, um im hektischen Arbeitsalltag einen kühlen Kopf zu bewahren?
Bereits während meines Studiums, das ich neben meinem 40-Stunden-Job absolviert habe, habe ich mir angewöhnt, ein gutes Zeitmanagement zu betreiben. Dazu gehört neben einer ordentlich gepflegten To-Do-Liste auch die richtige Einstellung bzw. Herangehensweise. Ich versuche beispielsweise, alle Aufgaben so früh wie möglich abzuschließen, auch wenn die Deadline noch weit entfernt scheint. Das hilft mir, nicht zu sehr in Stress zu geraten, wenn diese Termine näher rücken. Zusammengefasst ist mein Rezept ein strukturiertes und zeitnahes Abarbeiten der zu erledigenden Themen.

Was ist für dich das Besondere an der Arbeit bei Boris Gloger Consulting?
Das Besondere ist einerseits das Projektumfeld, das äußerst spannend und herausfordernd ist. Immer wieder gibt es neue Projekte, in denen man am liebsten selber mitwirken will, weil das Problem oder die Situation einfach nur aufregend und spannend ist. Andererseits ist es die Atmosphäre im Unternehmen selbst. Alles basiert auf Freiwilligkeit und jeder kann sich einbringen, wo er seine eigenen Stärken sieht, solange es zum Unternehmensziel beiträgt. Dieser Freiraum ist anfangs ungewohnt, auch ich habe ein paar Wochen bis Monate gebraucht, um mich damit zurecht zu finden. Nun bin ich in vielen Themen engagiert und weiß, wo ich zu den Unternehmenszielen beitragen kann und das auch tue.

Gibt es eine Marotte, mit der du deine Kollegen regelmäßig auf die Palme bringst?
Da ich ein sehr ruhiger und friedliebender Mensch bin, sind es wenn nur kleine Marotten, wie beispielsweise meine Penibilität beim Review von Blogbeiträgen, in denen ich regelmäßig viel in der Wortwahl und Satzstellung ändere.

Was machst du in deiner Freizeit, um runterzukommen?
In meiner Freizeit verbringe ich viel Zeit mit meiner Lebensgefährtin, auch weil wir uns unter der Woche nicht bzw. äußerst selten sehen. Dabei stehen nicht außergewöhnliche Hobbies, sondern einfach die gemeinsame Zeit im Vordergrund. Das heißt, wir unternehmen total unterschiedliche Dinge und gerade das, worauf wir spontan Lust haben. Gerne komme ich aber auch allein „runter“, meist bei sportlichen Aktivitäten wie Rad fahren, Snowboarden oder Tauchen.

Scrum ist für mich…
die perfekte Methode, ein großes Vorhaben strukturiert und erfolgreich zum Ziel zu bringen und zugleich das Team zufriedener mit seiner Arbeit zu machen.