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Das Eis brechen – mit Stift, Papier und Visual Scrum

Die beliebte Small-Talk-Frage: „Und was machst Du so beruflich?“ wird für Scrum Coaches, ScrumMaster und Consultants nicht selten zur Bewährungsprobe. „Ich bin ScrumMaster“ erzeugt in unwissenden, weil wenig technischen Berufsgruppen oft nur ein Stirnrunzeln und nicht weniger häufig ein müdes Lächeln ob des ulkigen Fremdwortes – auch gerne begleitet von der Frage, welchen Gürtel man denn da schon habe.
Und dann fängt es im Kopf an zu rattern: Wo fange ich jetzt mit der Erklärung an, bei Adam und Eva? Beim Rugby? Bei Nonaka, Sutherland und Schwaber? Egal, wofür man sich entscheidet, so wirklich trivial wird es selten. Und das obwohl Scrum nichts anderes macht, als die für die Produktentwicklung intuitiv richtigen Dinge in einen Rahmen zu packen und interdisziplinäre Teams in kurzen Zyklen gemeinsam an einer Lösung arbeiten zu lassen.

Hier verhält es sich mit Scrum wie mit jedem anderen Thema auf diesem Erdball: Wenn man nur tief genug drinsteckt, lässt sich der Grad der Komplexität nach Belieben erhöhen und ehe man sichs versieht, hat man die Zuhörer in den Schlaf begeistert. Und nicht nur im privaten Rahmen sind die Erklärungskünste des agilen Prozesshüters gefragt. Es liegt in der Natur seines Berufs, an den Schnittstellen der Scrum-Teams für ein gemeinsames Verständnis sorgen zu müssen und den Prozess weiter ins Unternehmen zu tragen.
Und damit ist es ja längst nicht getan. An dieser Stelle soll die Debatte darüber, ob ein erfolgreicher ScrumMaster technisches Verständnis haben muss oder nicht, nicht angefeuert werden. Fakt ist aber, dass ein Team nicht nur zwischenmenschliche Probleme aus der Welt schaffen muss, um das gemeinsame Ziel zu erreichen.

Wohl demjenigen, der es versteht, Stift und Papier in den Grundfunktionen zu bedienen: schreiben und skizzieren. Es ist kein Zufall, dass sich Boris Gloger Consulting und die Kommunikationslotsen zusammengetan haben, um Scrum Consulting und Visual Facilitation zu einem gemeinsamen Training zu verschmelzen. Für die Teilnehmer bedeutet das: Sie erlernen die bikablo® Grundtechnik und können sie direkt auf ihren Arbeitsalltag im agilen Umfeld anwenden.

Ein Schelm, wer glaubt, hier gehe es lediglich darum, schöne Flipcharts zu malen – getreu dem alten Politiker Schlachtruf „Inhalte überwinden“. Nein, hier geht es darum, sich, seine Teamkollegen, Kunden oder Stakeholder schnell und effektiv zu einem gemeinsamen Verständnis für eine Situation oder der Lösung eines Problems näher zu bringen.

ScrumFlow_VisualScrum

Angenehmer Nebeneffekt: Wenn Sie das nächste Mal jemand fragt, was Sie eigentlich machen, malen Sie es einfach auf!

Tipp: Visualisieren wie ein Meister – mit den Tipps aus unserem Training „Visual Scrum“ sind chaotische und inhaltsleere Flipcharts Schnee von gestern. Melden Sie sich hier gleich zum nächsten Termin am 13. & 14. Oktober 2014 in Köln an!