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Erste! Ein Interview mit Scrum ChangeManagerin Franzi Manko

Wer schon länger mit Scrum arbeitet, weiß: Für wirkliche Veränderungsarbeit reicht eine Zertifzierung zum ScrumMaster oder Product Owner nicht aus. Deshalb bietet bor!sgloger mit dem „Scrum ChangeManager“ eine weiterführende Ausbildung an, in der gezielt an den persönlichen Fähigkeiten als Change Agent gearbeitet wird.

Franziska „Franzi“ Manko hat als Erste diese Ausbildung abgeschlossen. Sie verantwortet bei der Software AG Tochter itCampus den Bereich Agile Software Development. In den vergangenen Jahren begleitete sie diverse Teams bei der Einführung agiler Methoden. Ihr Fokus liegt dabei auf der Arbeit mit national und international verteilten Teams sowie der kontinuierlichen Verbesserung.

Franzi, du bist die erste von bor!sgloger zertifizierte Scrum ChangeManagerin. Als dein Trainer bei Franzi Mankoden Scrum Supplements freut es mich sehr, dass du dir die Zeit für ein Interview genommen hast. Wie war das für dich denn so, als das Zertifikat in Leipzig angekommen ist?
Angekommen ist es ausgerechnet während meines Urlaubs, aber ich hatte ja schon die Ankündigung von dir per Mail. Natürlich war die Freude groß, als ich es nach der Rückkehr ins Büro endlich in Händen halten konnte. Was mich besonders gefreut hat: Auf dem Zertifikat ist aufgelistet, welche Kurse ich gemacht habe und was ich dabei gelernt habe. So kann jeder den Wert meines erworbenen Wissens nachvollziehen.

Was hat dich denn gereizt, diese Ausbildung zu machen?
Zum einen habe ich euer Angebot genutzt, weil das doch ein Stück mehr ist, als „nur“ ScrumMaster oder Product Owner zu sein. Wenn man in einer dieser Funktionen eine Zeitlang gearbeitet hat, denkt man sich doch irgendwann: „Jetzt möchte ich eigentlich noch mehr erfahren, ein paar weiterführende Kurse machen und mich über bestimmte Themen auch mit anderen austauschen.“ Man stößt ja immer wieder auf die Aussage, dass Scrum das Unternehmen verändert und gerade als ScrumMaster muss man das begleiten. Daher fand ich es schön, dass es diese Ausbildung am Markt gibt und dass man sich dazu auch trauen muss, jemanden um eine Referenz zu bitten. Das Feedback, wie ein anderer die von mir geleistete Arbeit sieht, war mir wichtig.

Der von bor!sgloger zertifizierte Scrum ChangeManager ist ja als Angebot neu am Markt. Wo siehst du denn für dich persönlich den besonderen Wert der Ausbildung?
Die Kurse waren für mich sehr gut, weil ich mal über den Tellerrand blicken und die Inhalte gleich in der Praxis anwenden konnte. Dann auch noch einmal mit der Zertifizierung bestätigt zu bekommen, dass ich mich mit dem Thema auseinandergesetzt habe, war für mich wichtig. Es ist wie gesagt auch ein wichtiges Signal für ein Unternehmen, dass es sich bei der Einführung von Scrum um einen Veränderungsprozess handelt, der begleitet werden muss – und zwar nicht von jemandem X-Beliebigen, sondern von jemandem, der das passende Wissen hat.

Da höre ich schon raus, dass du in zweierlei Hinsicht davon profitiert hast: Zum einen für deine persönliche Weiterentwicklung, aber du siehst auch Karrierechancen durch mehr Know-how, das du nun anbieten und einsetzen kannst.
Genau, Karrierechancen für mich selbst, aber auch ein Unternehmen hat damit einen gewissen Grad an Sicherheit.

Es gibt mittlerweile sechs Bausteine, die Scrum Supplements, aus denen man auswählen kann. Welche hast du gewählt?
Ich habe zuerst den Impediment Blaster gewählt, der hervorragend die Herausforderungen des Changes behandelt. Dann habe ich noch zwei gewählt, die für den ScrumMaster als persönliche Werkzeuge sehr wichtig sind: Das Training zur Diskussionsführung (Discussion plus), bei dem man das Verhandeln und sich Durchsetzen in der Kommunikation lernt. Und dann habe ich mich noch für „Ich-Power“ entschieden. Dabei habe ich gelernt, wie ich mit schwierigen Situationen umgehen kann und das war für mich persönlich wirklich sehr wertvoll.

Konntest du das in deiner Praxis schnell nutzen? Haben auch andere in deinem Umfeld wahrgenommen, dass du an dir arbeitest?
Gerade die letzten beiden Kurse haben eine große Veränderung bewirkt. Wir haben in den Trainings wirklich auf die einzelne Person zugeschnittene Lösungen erarbeitet und das konnte ich tatsächlich am nächsten Tag sofort umsetzen. Auch für meine Kollegen und mein Team war das durchaus wahrnehmbar. Selbst heute, wo die Kurse schon etwas her sind, blicke ich immer wieder zurück um mir wieder neue Impulse aus meinen Mitschriften oder den Materialien zum Training zu holen.

Welche Tipps und Argumente kannst du Menschen geben, die sich für diese Ausbildung interessieren und sie ihren Chefs schmackhaft machen wollen?
Da muss ich mal überlegen, welche Argumente ich angebracht habe! Aber ich würde sagen, alle Themen wirken sich nicht nur auf die eigene persönliche Weiterentwicklung aus, sondern schlagen sich umgehend in der Arbeit eines ScrumMasters oder Product Owners nieder. Gerade wenn ich mir den Product Owner ansehe, der oft viele unterschiedliche und miteinander konkurrierende Meinungen managen muss – da ist es wichtig zu wissen, wie kann ich gut verhandeln, wie kann ich mich durchsetzen, wann muss ich mich durchsetzen? Ich denke, dass jedes Unternehmen nur profitieren kann, wenn es Mitarbeiter hat, die genau wissen, wie man zur einer Lösung kommt.

Kannst du zum Abschluss in einigen Schlagworten zusammenfassen, wie du die Scrum Supplements erlebt hast?
Sie waren allesamt sehr praxisbezogen. Ich konnte meine Themen einbringen und mit Lösungen für den Alltag nachhause gehen. Jeder Kurs war sehr persönlich. Sowohl vom Trainer als auch von der Gruppe habe ich mich jedes Mal sehr gut aufgehoben gefühlt, sodass ich mich wirklich darauf einlassen konnte. Das ist auch ein Tipp, den ich jedem Interessenten mitgeben möchte: Sich wirklich darauf einlassen und sich für das öffnen, was da kommt. Dann nimmt man noch viel mehr mit!

Danke, Franzi!

TIPP: Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer der Scrum Supplements geht mit Lösungen für persönliche Fragen der Selbstführung und Führung von Teams nachhause. Daher ist die Gruppengröße beschränkt – so bekommen alle die angemessene Zeit für ihre individuellen Themen.

Einen Überblick über alle Inhalte und Termine findest du unter diesem Link.